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Laminatböden, kurz Laminat, haben sich in den letzten Jahren aufgrund ihres hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses zum beliebtesten Bodenbelag für Wohnhäuser entwickelt. Der Grund dafür ist, dass sich dieser Bodenbelag perfekt in jede Wohneinrichtung einfügt und leicht zu pflegen ist.

Laminatboden ist ein gepresster Mehrschichtboden, der aus 80 % Holzspänen und 2 % Harzen besteht. Er ist umweltfreundlich, ein hervorragender Wärmedämmer, speichert Wärme optimal und lässt sich einfach verlegen. Ein weiterer Vorteil von Laminat ist seine Robustheit, die selbst Hundekrallen und Schuhen problemlos standhält. Zur Reinigung genügt ein feuchtes Tuch, und Ihr Boden sieht viele Jahre lang wie neu aus. Er ist pflegeleicht und gleichzeitig eine stilvolle und praktische Lösung, die zudem gut isoliert und die Wärme im Raum speichert. Auch bei der Farbauswahl werden Sie kaum Probleme haben, denn der Markt bietet unzählige Möglichkeiten, sodass der Boden perfekt zu Ihren Möbeln passt.

WIE WÄHLT MAN LAMINAT-PARKBODEN AUS?

Um das richtige Laminat für Ihr Zuhause auszuwählen, sollten Sie die Eigenschaften dieses Bodenbelags kennen. Laminatböden bestehen aus mehreren Schichten, die sowohl für Stabilität sorgen als auch vor äußeren Einflüssen schützen.
Die gängigste Materialoption für die Herstellung von Laminatparkett ist Spanplattenparkett – also Parkett aus gepressten Holzspänen. Die meisten Käufer entscheiden sich dafür. Alternativ gibt es Laminatparkett aus MDF (mitteldichter Faserplatte). HDF-Parkett (hochdichte Faserplatte) gilt als hochwertigstes Material, ist aber natürlich auch teurer. Hochwertige Laminate weisen eine geringere Wasseraufnahme auf, da das verwendete Material (HDF) mit speziellen wasserabweisenden Harzen imprägniert ist. Dies ist bei günstigen Varianten nicht der Fall.
Ein wichtigerer Indikator für die Qualität eines Bodenbelags ist seine Abriebfestigkeitsklasse, nicht seine Dicke. Laminatböden sind in verschiedenen Stärken erhältlich, am häufigsten 7–8 mm.

Laminat wird in zwei Hauptgruppen unterteilt – für Wohngebäude und öffentliche Gebäude.

Jede dieser Gruppen ist in drei Untergruppen unterteilt – niedrig, normal und intensiv belastet.

Bei der Wahl eines Laminatbodens gibt es eine grundlegende Empfehlung: Ermitteln Sie zunächst, in welchen Räumen der Bodenbelag verlegt werden soll und welcher Belastung er standhalten muss. Entscheiden Sie sich dann eher für ein Laminat höherer Qualitätsstufe. Sparen Sie nicht am falschen Ende, denn das kann sich rächen und letztendlich zu deutlich höheren Verlusten führen als die vermeintlich eingesparte Investition.
Der wohl wichtigste Faktor beim Kauf von Laminatboden ist seine Abriebfestigkeit. Je nachdem, wie stark der Raum beansprucht wird, in dem der Boden verlegt werden soll, können Sie die passende Qualitätsstufe auswählen.

VERSCHLEISS- UND BELASTUNGSKLASSE VON LAMINATPARK

Die Laminatproduktion ist standardisiert und die Laminate werden nach ihrer Verschleißfestigkeit bzw. ihrer Beständigkeit gegenüber physikalischer Beanspruchung in verschiedene Klassen eingeteilt. Die Klasse des Laminats wird durch eine zweistellige Zahl angegeben; es gibt insgesamt sechs Klassen (21–23 und 31–33). Die erste Ziffer gibt die Art des Raumes an, für den das Laminat verwendet wird: 2 steht für Laminat für Wohnräume, 3 für öffentliche Räume (Büros, Geschäfte usw.). Die zweite Ziffer gibt die zulässige Beanspruchung an.

Laminatböden der Klassen 21 und 22 sind für Räume mit geringer bis mittlerer Beanspruchung, wie z. B. Schlafzimmer, konzipiert. Ihre Nutzungsdauer beträgt 2–3 Jahre.

Laminat der Klassen 23 und 31 weisen die nächsthöhere Verschleißfestigkeit auf. Klasse 23 eignet sich für Wohnräume mit mehreren Personen, Klasse 31 hingegen für kleine Büros und Gästezimmer. Laminat der Klasse 31 kann auch in Wohnungen verlegt werden, Klasse 23 jedoch nicht in Büros. Bei sorgfältiger Pflege beträgt die Lebensdauer von Laminat der Klasse 23 sechs Jahre. Die Lebensdauer von Laminat der Klasse 31 ist in Büros ähnlich, in Privathaushalten jedoch doppelt so lang.

Laminat der Klassen 32 und 33 ist hauptsächlich für stark frequentierte Geschäfte, Restaurants usw. vorgesehen. Es verfügt über eine dicke Schutzschicht, oft mit zusätzlicher Schalldämmung, und ersetzt bei der Verlegung die Unterlage vollständig. Die Nutzungsdauer dieses Laminats in öffentlichen Bereichen beträgt 6 Jahre, im privaten Bereich muss es jedoch erst nach 15–20 Jahren ausgetauscht werden. Laminat derselben Klasse kann zudem unterschiedliche Dicken aufweisen, was sich auf den Preis auswirkt.

WELCHE LAMINATFARBE SOLLTEN WIR WÄHLEN?

Farben sind einer der entscheidenden Faktoren für die Atmosphäre Ihrer Räume. Die richtige Kombination ist daher wichtig. Farben, Licht und Raum beeinflussen sich gegenseitig stark. Die Farben von Laminat, Decke und Wänden haben einen erheblichen optischen Einfluss darauf, wie wir einen Raum wahrnehmen. Sie können einen Raum größer, kleiner, breiter, schmaler, tiefer, höher, heller und wärmer wirken lassen.

Laminatböden werden nicht nur aufgrund ihrer praktischen Eigenschaften (Abriebfestigkeit, Stärke), sondern auch wegen ihrer Farbe gewählt. Bei der Farbwahl sollte man berücksichtigen, wie das Endergebnis im Raum wirken soll. Jeder Raum ist anders und erfordert eine individuelle Herangehensweise.

Helle Farben lassen einen Raum größer erscheinen, dunkle Farben hingegen kleiner.

Helle Laminate reflektieren Licht und lassen den Raum dadurch heller und größer wirken. Helle Farben werden mit Reinheit und Ruhe assoziiert. Dunkle Möbel und helle Holzdekorationen harmonieren hervorragend und schaffen eine gemütliche Atmosphäre.

Dunkle Bodenbeläge eignen sich ideal, um Kontraste zu erzeugen, indem man sie mit hellen Wänden oder einer anderen dunklen Farbe als Akzent kombiniert.
Wenn Ihr Parkettboden und Ihre Möbel die gleiche Farbe haben, empfiehlt sich ein Teppich in einer Kontrastfarbe.

Wenn Sie sich für ein Laminat in einer neutralen Farbe entschieden haben, wie zum Beispiel Eiche natur, scheuen Sie sich nicht, es mit Möbeln aus dunklem Holz wie Nussbaum oder Wenge zu kombinieren.

Parkett in einem gelblich-beigen Farbton vermittelt Gemütlichkeit und Optimismus. Laminatböden in Eichen-, Buchen- oder Ahornoptik lassen dunkle Räume wärmer wirken. Ein rot-oranger Boden erzeugt eine besonders warme Atmosphäre, oft in Kombination mit gelben Akzenten. Braune Laminatböden verleihen dem Raum eine natürliche, erdige Note.

Braun ist keine schlechte Farbe, sie ist universell und für verschiedene Einrichtungsstile geeignet, allerdings nur unter einer Bedingung: dass genügend Licht in den Raum gelangt.

WIE WIRD LAMINATPARKPLATTE VERLEGT?

Beim Kauf von Laminatboden sollten Sie etwas Verschnitt einplanen. In der Regel benötigt ein normaler Raum etwa 5 % Verschnitt. Bei unregelmäßig geschnittenen oder gewölbten Räumen, Räumen unter 10 m² oder Fluren sollten Sie jedoch 10 % mehr einplanen.
Es wird empfohlen, das Parkett vor der Verlegung mindestens 24 Stunden im Raum lagern zu lassen. In dieser Zeit passen sich die Lamellen an Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Raum an, wodurch mögliche Probleme durch Schrumpfen oder Ausdehnen bei bereits verlegtem Bodenbelag vermieden werden.
Sobald das Parkett im Raum verlegt ist, ist ein guter Untergrund wichtig. Weist der Untergrund Unebenheiten von mehr als 3 mm Tiefe auf, kann dies dazu führen, dass der Boden beim Betreten nachgibt.

Für eine einfache und effiziente Verlegung von Parkett benötigen Sie folgende Werkzeuge:

  • Säge (damit schneidet man die Latten vor der Montage auf die gewünschte Größe zu);
  • Hammer (mit Gummi, um die Latten nicht zu beschädigen);
  • Sägen (wenn die Türrahmen nicht ausgerichtet sind, müssen Sie sie durchtrennen);
  • Maßband (damit messen Sie die Längen der Latten);
  • Ausziehbare Halterung (mit der man die Lamellen herauszieht, um das Klicksystem zu befestigen)
  • Keile (diese können aus dem Laminatboden ausgeschnitten werden und dienen als Abstandshalter zwischen Wand und Laminat).

Die praktische Verlegung von Laminatböden beginnt mit dem Auslegen einer Unterlage . Dank dieser kann sich das Parkett bei Temperaturschwankungen gleichmäßig ausdehnen und zusammenziehen. Außerdem gleicht die Unterlage je nach Dicke Unebenheiten im Boden aus. Es gibt verschiedene Arten von Unterlagen, am häufigsten werden Polyethylen, Faserplatten und Kokosfasern verwendet. Faserplatten oder Kokosfasern sind aufgrund ihrer Schall- und Wärmedämmung vorzuziehen. Die Unterlage sollte in Richtung des Laminats verlegt werden, wobei darauf zu achten ist, dass die Fugen nicht aufeinandertreffen. Anschließend werden die Dielen verlegt. Optisch wirkt das Laminat am besten, wenn die Dielen so verlegt werden, dass ihre Längsseiten senkrecht zum Fenster im Raum verlaufen. Daher beginnt die Verlegung des Parkettbodens an der Wand, die der Wand mit dem Fenster gegenüberliegt. Eine diagonale Verlegung ist ebenfalls möglich; Sie sollten sich jedoch überlegen, wie Ihnen das Endergebnis am besten gefällt.

Bei der Verlegung von Laminatböden ist ein Versatz der Laminatdielen von 30 bis 40 cm üblich. Alternativ kann der Versatz gemäß deutscher Norm auch genau einer halben Laminatdiele betragen.

Nach dem Verlegen des Laminats werden die Sockelleisten und das dazugehörige Zubehör – Außenecken, Innenecken und Dübel – montiert. Unabhängig vom Typ werden die Sockelleisten alle 30 cm an den Wänden befestigt. Nur so lässt sich verhindern, dass sie sich lösen.

Abschließend werden üblicherweise Laminat-Fußleisten angebracht. Fußleisten kommen in der Regel an Zimmertüren oder bei unterschiedlichen Bodenbelägen zum Einsatz. Die Übergangsleiste wird entweder mit Dübel und Schraube (verdeckte Montage) oder mit Montagesilikon befestigt. Verlaufen Rohre im Boden, werden keine Löcher gebohrt – die Leiste muss geklebt werden.

WICHTIG: Laminat ist ein schwimmend verlegter Boden und wird nicht mit dem Untergrund verklebt. Es ist strengstens verboten, ihn mit dem Hammer zu befestigen oder zu kleben!

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